ADAC-Einsatz in der Grundschule
Eine Schulklasse - so groß wie der „Tote Winkel“ - Ein Bericht der Klasse 3a
 

 

 

Am 16. April bekamen wir Besuch vom ADAC. Der ADAC machte eine Stunde für uns Unterricht. Die dritten und vierten Klassen durften den „Toten Winkel“ eines LKWs ausprobieren. Herr Thorsten Enßner von der Firma Enßner Transporte aus Wilhermsdorf stellte uns wieder einen LKW zu Verfügung.
Wir bekamen Namensschilder zum Ausfüllen, danach ging es los. Zuerst machten wir einen Halbkreis und besprachen, welche Fahrzeuge einen „Toten Winkel“ haben. Vier Kinder durften Hütchen in die „Toten Winkel“ stellen (vorne, hinten und links und rechts). Unsere Lehrerin, Frau Gruber, spielte den Fahrer. Wir überprüften durch Blickkontakt und Winken, ob sie uns sieht. Denn sonst könnte der Fahrer dich übersehen und rein theoretisch überfahren. Alle Kinder stellten sich erst einmal vor den LKW und Frau Gruber konnte vorne raus wirklich keinen mehr sehen. Zum Glück gibt es da aber einen extra Spiegel. Anders ist es hinter dem Fahrzeug! Man muss immer sechs bis sieben Meter Abstand halten hinter dem LKW. Mit zwei Seilen konnten wir anschließend ausgemessen, wo Frau Gruber uns an der Seite nicht sehen konnte. Wir legten eine Plane dort hin, die den „Toten Winkel“ an der Beifahrerseite markiert. Jedes Kind durfte auch einmal auf den Fahrersitz klettern und selber überprüfen, wo der „Tote Winkel“ beginnt.
Abschließend dankten wir dem ADAC für den Unterricht und der Firma Enßner für das Ausleihen des LKWs. Ich habe viel gelernt. Jetzt passe ich im Straßenverkehr besser auf!

 

 
     
 
     
 
     
 
     
   

  Letzte Aktualisierung: 18.04.2018